Immer noch besteht für die Anleger Unsicherheit bzgl. ihrer Spareinlagen. Die Finanzkrise und zahlreiche Bankeninsolvenzen haben nachhaltig zu dieser Verunsicherung beigetragen. Zum 01.01.2011 wurde der Anlegerschutz weiter erhöht und man kann nur hoffen, dass Vertrauen der Anleger möge zurückkehren.
Die Höhe der gesetzliche Einlagensicherung innerhalb der EU wurde auf 100.000 Euro verdoppelt und die 10% Selbstbeteiligung für Kunden der insolventen Banken abgeschaft. Diese Regelungen gelten demzufolge auch in Deutschland und für in Deutschland ansässige Banken. Geregelt wird die Zahlung der gesetzlichen Ausfallsummen in Deutschland von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, welche vom Bundesfinanzministerium mit dieser Aufgabe betraut ist.
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Sicherheit EU Banken
Alle Mitgliedländer der EU haben die neue EU Richtlinie umgesetzt, welche nach der Finanzkrise beschlossen wurde. Wie die EDB in Deutschland gibt es z.B. auch in den Niederlanden (credite europe, ABN amro), Estland (BIGBANK), Österreich (VTB) eine staatliche Institution, welche im Ernstfall einer Bankenpleite die Ansprüche der privaten Anlager bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde reguliert.
Bundesverband deutscher Banken
Über die EU Regelung hinaus gibt es den bankeneigenen Einlagensicherungsfond, ein Schutzschild welches vom Bundesverband deutscher Banken aus organisiert wird. Dadurch sind Spareinlagen der Mitglieder zusätzlich bis zu einer Höhe von 30% des Kapitals der Bank je Kunde abgesichert. Eine Vielzahl der deutschen Banken ist Mitglied im Bundesverband deutscher Banken und kann so eine 100% Sicherheit, auch von hohen Anlagebeträgen, auf Tagesgeld-, Festgeld- und Sparkonten garantieren. Seit Septmerb 2011 ist auch die Bank of Scotland Mitglied im Bundesverband.
Weitere Infos zum Bundesverband deutscher Banken
Aktuelle Sicherungsgrenzen 2011
Wie hoch der gesetzliche Schutz und der Weitergehende über die Mitgliedschaft im Bundesverband genau ist, haben wir in der folgenden Tabelle zusammengestellt. Daraus erkennt der Anleger, dass bei deutschen Konten die Bedenken unbegründet sind. Dennoch sollten sich die Anleger genau informieren. Am Anfang der Tabelle die EU Banken, danach deutsche Banken. Die Sicherungssumme gilt je Kunde!
| Bank | Konto | gesetzlich 2011 | Bundesverband |
|---|---|---|---|
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Moneyou ABN Amro (Niederlande) | 100.000 € | - |
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BIGBANK Sparkonto(Estland) | 100.000 € | - |
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Bank of Scotland Sparkonto(England) | 98.000 € | 250.000 € |
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VTB Tagesgeld / Festgeld(Österreich) | 100.000 € | - |
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Credit Europe Sparkonto(Niederlande) | 100.000 € | - |
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SWK Bank Festgeld | 100.000 € | kein Mitglied |
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IKB Festgeld | 100.000 € | 654 Mio |
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Mercedes Benz Bank Festgeld | 100.000 € | 283 Mio. |
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Targobank Festgeld | 100.000 € | 207 Mio. |
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BMW Sparkonto | 100.000 € | 432 Mio € |
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Consors Sparkonto | 100.000 € | 45 Mio € |
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NETBANK Giro | 100.000 € | 3,938 Mio € |
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Santander Sparbuch | 100.000 € | 459 Mio € |
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Wüstenrot Giro | 100.000 € | 125,86 Mio € |
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Norisbank Giro | 100.000 € | 40,49 Mio € |
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Volkswagen Bank Sparkonto | 100.000 € | 1 Mrd. € |
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ING-DIBA Sparkonto | 100.000 € | 1,23 Mrd. € |
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1822 Direkt Konto | 100.000 € | unbegrenzt |
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Sparcard Postbank | 100.000 € | 1,21 Mrd. € |
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Comdirect Konto | 100.000 € | 186 Mio € |
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Commerzbank Sparkonto | 100.000 € | 8,408 Mrd. € |
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DKB Cash | 100.000 € | unbegrenzt |
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DAB Tagesgeld | 100.000 € | 53 Mio € |
Fazit: Die Kunden deutscher Sparbanken sind meist zweistufig abgesichert, gesetzlich ab 2011 mit bis zu 100.000 € und bankenintern bei Mitgliedschaft im Bundesverband meist in Mio oder Mrd. Höhe pro Kunde. Bedenken um das Geld auf deutschen Sparkonten sind unbegründet. Vorsicht ist bei nicht EU Ländern geboten. Hier sollte man genauer hinsehen.


























