Was unterscheidet die Sparcard von einem Sparkonto

Was unterscheidet die Sparcard von einem Sparkonto

von Uwe Winkler am 5. Dezember 2010

Frage
AntwortWie es die Bezeichnung schon vermuten läßt, bekommt der Anleger nach Kontoeröffnung einer Sparcard auch wirklich eine Plastik Card zugesandt. Bei einem normalen Tagesgeldsparkonto erhält der Anleger nur den Kontovertrag per Post.

Doch der Hauptunterschied und auch der Vorteil einer Sparcard besteht darin, über Bargeld aus der Sparsumme verfügen zu können. Das geschiet ganz einfach durch Gebrauch der Sparcard in einem EC Automaten. Im Gegensatz dazu kann von einem Tagesgeldsparkonto kein Geld abgehoben werden. Möchte der Kunde einen Teilbetrag von einem Tagesgeldkonto abheben, so ist immer erst eine Überweisung auf ein Referenzkonto erforderlich. Dieses Referenzkonto ist meist das Girokonto, so daß dann per EC Karte Bargeld abgehoben werden kann.

Die Sparcard füllt genau die Lücke zwischen einem Girokonto, welches üblicherweise nicht verzinst wird und dem Tagesgeldkonto mit guter Verzinsung wie beim Tagesgeld der Bank of Scotland. Die Zinsen liegen bei der Sparcard unter den Spitzenzinssätzen der Tagesgeldkonten. Eine weitere Einschränkung ist die Begrenzung der Bargeldverfügung oft auf einen Maximalbetrag von 2.000 Euro pro Monat.

Anbieter einer Sparcard:
Das Doppelzins Sparbuch der Targobank wird mit bis zu 1,50% verzinst und beinhaltet eine Card zur Bargeldverfügung. Die Noris Sparcard der Norisbank erzielt hingegen nur 0,25% Zinsen auf das angesparte Guthaben.

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