Erfahrungen mit der Pax-Bank

von aktualisiert am: 15.08.2018

Erfahrungen mit der Pax Bank eG

Erfahrungen zur Pax Bank eG.

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3

Die holen es sich von den Sterblichen.


Geradezu beängstigend ist die Dynamik, die manche Banken in Bezug auf Kosten und Gebühren bei ihren Angeboten entwickeln. Zwischenzeitlich ist längst dem letzten Träumer klar geworden, daß die Gratis- oder Kostenlos-Mentalität endgültig den Bach runtergegangen ist.

Ich weiß nicht, ob ich einer derer bin, die nach wie vor glauben, daß irgendwo im Nirwana der Kreditinstitute noch eine Perle schlummert, die kostenlose Girokonten anbietet. Sozusagen die eierlegende Wollmilchsau 2018.

Nach diversen Abzockereien meiner bisherigen Banken bezüglich des Dispokredits (der trotz Zinstief bei den meisten Banken noch immer VIEL zu hoch ist) habe ich nun die Faxen dicke und werde meiner Raiffeisenbank demnächst die Freundschaft aufkündigen.

Ich ging davon aus, daß es erheblich leichter fällt, preisgünstigere Modelle zu finden. Denkste.

So bin ich auch auf die Pax Bank gekommen. Die mich vom Girokontenumfang an die Postbank erinnert. Und auch bei den Gebühren.

Bevorzugte Klientel ist der Klerus, was schon das PaxPriesterPlus-Gehaltskonto mit einem monatlichen Grundpreis von 0,00 Euro aufzeigt. Völlig kostenlos ist das Gehaltskonto allerdings auch nicht.

Kostenlos enthalten sind folgende Leistungen:
- Barein- und Auszahlungen am Schalter
- Bargeldverfügungen an den über 18500 Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken
- Kontoauszug ziehen bei rund 14000 Kontoauszugsdruckern der Raiffeisen- und Volksbanken
- das Onlinebanking
- beleglose Kundenaufträge
- beleglose Daueraufträge

Beleghafte Kundenaufträge im Zahlungsverkehr kosten 1,50 Euro je Auftrag und beleghafte Daueraufträge 2,50 Euro je Auftrag. Kundenaufträge per Telefon-Banking kosten je Auftrag 1,50 Euro.

Die VR-BankCard kostet bei allen Girokontomodellen jeweils 30 Euro. Die VisaCard Gold oder MasterCard Gold 60 Euro!, pro Jahr versteht sich.

Weiters gibt es das PaxClassicPlus als Gehaltskonto für Mitarbeiter aus Kirche und Caritas. Es unterscheidet sich zum PaxPriesterPlus-Gehaltskonto nur darin, daß dauerhaft 2,50 Euro monatlicher Grundpreis fällig werden.

Dann gibt es auch Onlinekonten für Privatkunden z.B. das PaxClassicOnline. Da werden dann schon monatlich 3,50 Euro Grundpreis fällig und die Barein- und Auszahlungen am Schalter werden mit 1,50 Euro je Auftrag berechnet. Genauso viel kostet das Kontoauszüge ziehen an den Schaltern der Raiffeisen- und Volksbanken. Ansonsten verhält es sich mit den Gebühren wie bei den beiden Gehaltskonten für Priester und Mitarbeiter aus Kirche und Caritas.

Der "Knaller" ist das PaxClassic (Girokonto für Privatkunden). Sagenhafte monatliche 7,00 Euro Grundpreis muß man sich erst einmal trauen, zu verlangen. Oder wie mein Kumpel zu sagen pflegt: Die holen es sich von den Sterblichen.....

Abschließend ist noch das PaxJunior zu erwähnen (Girokonto für junge Kunden von 0 bis 27 Jahren) Monatlicher Grundpreis: 0 Euro. Einzig die Kundenaufträge per Telefon-Banking und die beleghaften Kundenaufträge im Zahlungsverkehr kosten pro Auftrag 1,50 Euro , die beleghaften Daueraufträge 2,50 Euro pro Auftrag.

Mich wundert es immer wieder, daß gerade die genossenschaftlichen Banken teils richtig tüchtig zulangen. Das gerade die Pax-Bank mit ihrer christlichen Orientierung dem in nichts nachsteht, passt irgendwie ins Gebilde.

Wenn ich es mir recht überlege: Da kann ich dann auch bei meiner Raiffeisenbank bleiben. Weil ich sonst vom Regen in die Traufe komme und keine echten Vorteile sehe. Das ist aber offensichtlich bei vielen Banken gar nicht mehr gewünscht, daß der Kunde profitiert. Der soll gefälligst sein Geld da lassen für Leistungen, die oft zweifelhaft und unnütz überteuert rüberkommen.

Ich hätte vor vier, fünf Jahren nicht geglaubt, daß ich mir so schwer tun würde, eine auf mich zugeschnittene vor-Ort-vertretene Bank zu finden. Die machen es einen richtig schwer. Leicht hat man`s nur, wenn man deren Gebühren ohne Mucken übernimmt. Dazu bin ich aber nicht bereit.



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