Erfahrungen mit der Evangelischen Bank / Kundenberichte und Meinungen

von aktualisiert am: 19.09.2018

Erfahrungen mit der Evangelische Bank

Erfahrungen zur Evangelische Bank.

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Konto ist gutEvangelische Bank Erfahrungsbericht #1   von  am


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Überblick Bankprodukte und Meinung zu den Girokonten


Um dem Banken-Einerlei und dem Gebührendschungel zu entfliehen, bleibt einem als kritischen Beobachter der Finanzszene vielfach nur die Möglichkeit, Alternativen aufzutun und diese auf Inhalte zu prüfen und auszuwerten.

Eine dieser, mir bisher unbekannten Geldinstitute, ist die Evangelische Bank.

Für viele ist das Girokonto interessant, weil viele Banken klammheimlich mit den Gebühren Jo-Jo spielen und der Kunde für Leistungen zahlen darf, die vormals von der Bank als selbstverständlich und kostenlos offeriert wurden. Wenn Gebührenerhöhungen zurückgenommen werden, geschieht das nicht aus nachträglicher Einsicht, sondern nur deshalb, weil zu viele Kunden gekündigt oder protestiert haben.

Die Evangelische Bank bietet drei Girokonten an (Girokonto online, Girokonto plus und Girokonto startklar). Für das erstere sind jeweils 1,00 Euro für beleghafte Überweisungen/Scheckeinreichungen/Spenden und GAA-Auszahlungen an fremde Genobanken fällig. Pro Posten wohlgemerkt! "Sonstige Buchungen" sind kostenfrei. Habenzins gibt es keinen (was ja auch nicht zu erwarten war), der Dispozins ist mit 7,00 % vergleichsweise günstig. Die Bankcard kostet 6 Euro.

Wer das Girokonto plus wählt, zahlt 3,90 Euro Kontoführungsgebühr im Monat. Dafür sind Überweisungen/Scheckeinreichungen/Spenden und auch die sonstigen Buchungen gebührenfrei. Bei den GAA-Auszahlungen und dem Dispozins unterscheidet sich das Konto nicht vom Girokonto online.

Das Girokonto startklar gilt für Kunden bis 24 Jahre und bietet einen Habenzins von 0,05 %. Das halte ich für ein faires Angebot. Für meine Kinder durchaus interessant.

Wie beim Girokonto plus sind bis auf die GAA-Auszahlungen fremde Genobank (1,-- Euro bei 4 Freiposten) keine Unterschiede festzustellen.

Mir fehlt dazu jetzt allerdings die Angabe, ob Onlineüberweisungen stets gebührenfrei sind oder unter welche Kategorie diese fallen. Das kann ich nirgends herauslesen.

Erstaunlich finde ich immer wieder die Bereitschaft von Firmen, nicht nur von Bankinstituten, dem Kunden ellenlange Beschreibungen oder Bedingungen unterzujubeln. Jeder Vorstand, so ließ ich mir sagen, weist jedes Schriftstück, das mehr als eine Seite an Bedingungen umfasst, ohne mit der Wimper zu zucken zurück.

Nur der Bankkunde kann sich durch diesen Wust quälen und bleibt dann doch auf der Strecke, wenn man auf Kulanz hofft, weil man gerade eben eine dieser Bedingungen "nicht im Kopf" hatte oder gerade beim auswendig Lernen eingeschlafen ist.....

Bei technischen Geräten mag man das noch einsehen. Bei Bankprodukten darf schon oft an der Sinnhaftigkeit gezweifelt werden.

Als außergewöhnlich einzustufen ist das Kunden-werben-Kunden-Programm. Jeder Werber und Neukunde erhält einen 25 Euro Gutschein für die bankeigene Crowdinvesting-Plattform zusammen-gutes-tun.de. Nette Idee, wo doch viele jetzt nach Alternativen für den zusammengebrochenen Zins suchen.

Die Bank bietet laut ihrer Homepage auch Rentenversicherungen, Riester und Wohnriester an und einen Altersvorsorge-Rechner gibt es auch. Selbst eine Baufinanzierung oder einen Privatkredit könnte man dort abschließen.

Sehr interessant finde ich auch den Öko-Aktienfonds für Anleger aus Kirche und Diakonie, der mit einem Morning-Star Rating von 4 Sternen glänzt.

Gut finde ich auch, daß es eine kostenfreie 0800-Nummer für Auskünfte gibt. Da kann ich gleich mal fragen, ob o.a. Fonds auch für "normale" Anleger zeichenbar ist. Vielleicht habe ich den Hinweis auf der Homepage auch nur mißverstanden....

Fazit: Die Girokonten online und Girokonto plus sind nichts für mich, weil mir die Gebühren zu hoch sind. Da stecke ich zu tief drin, als das ich hier bereit wäre, für Leistungen zu zahlen, die anderswo kostenlos sind. Die comdirect, Consors oder auch die Norisbank bieten solche Online-Girokonten mit keinen oder nur geringen Gebühren an. Auch die Sparda-Banken oder PSD-Banken bieten auch heute noch gegen Zeichnung eines Genossenschaftsanteils kostenlose Girokonten an. Informieren lohnt sich also.

Die anderen Angebote halte ich für durchaus interessant, wobei natürlich auch hier ausschlaggebend ist, was mir letztendlich offeriert wird.

Die Erfahrung zeigt zumindest mir aber immer wieder, dass es gut ist, stets mehrere Alternativen im Gepäck zu haben. So ist man nicht einseitig auf ein Geldinstitut festgelegt und gerade diejenigen, die nicht bei den großen Portalen wie check24 u.a. gelistet sind, bieten oft auch gute Konditionen. Sie halten es nicht für nötig, dort ganz vorne mit dabei zu sein, dafür Apanage abzudrücken.



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