Erfahrungen und Berichte zum maxblue Depot (Deutsche Bank)

von aktualisiert am: 23.05.2018

Erfahrungen mit der Maxblue (Deutsche Bank)

Erfahrungen zur Maxblue (Deutsche Bank).

Bewertung 2 SterneAktuell liegen der Redaktion 3 Berichte und Erfahrungen zur Maxblue (Deutsche Bank) vor. Die Bank wurde im Durchschnitt mit ∅ 2.3 Sternen (max:4, min:1) bewertet.



Konto wenig empfehlenswertMaxblue (Deutsche Bank) Erfahrungsbericht #3   von  am


1

Depotantrag nicht erfolgreich


Ich habe vor 3 Wochen versucht, ein Maxblue-Depot zu eröffnen. Im Depotantrag wurde ich darauf hingewiesen, dass ich kein PostIdent brauche, wenn ich schon Kunde bei der Deutschen Bank bin. Also habe ich meine Filialnummer und meine Kundennummer mit in den Depotantrag geschrieben.
1 Woche nachdem ich den Antrag abgeschickt hatte, rief mich eine Dame von Maxblue an, ob ich meinen Antrag schon postalisch abgeschickt hätte. Ich bejate diese Frage. "Dann ist alles in Ordnung" sagte die Dame.

Daraufhin habe ich nichts mehr von Maxblue gehört. Mein Depotantrag löste keinerlei Reaktionen bei Maxblue aus. Bei meinem nächsten Anruf bei Maxblue ließ mich der Herr aus dem Callcenter alle meine Daten durchgeben, um mir am Ende mitzuteilen, dass ich den Antrag doch nochmal ganz neu stellen soll. Man könne im Moment nicht sagen, woran es läge. Man wisse auch gar nicht, ob mein Antrag angekommen sei. Das alles hinterließ keinen guten Eindruck bei mir und bestätigt das desaströse Bild, das man aus den Medien über die Deutsche Bank erfährt.



Konto eröffnenKonditionen




Konto ist gutMaxblue (Deutsche Bank) Erfahrungsbericht #2   von  am


2

Depot - als Kunde nicht gewünscht


Im November 2017 stellte ich online einen Depotantrag bei maxblue. Es bestand die Möglichkeit, den Antrag per Post anzufordern oder gleich am PC auszudrucken. Ich entschied mich fürs erstere und das war im nachhinein ein Fehler. Leider konnte ich den Antrag auch nicht speichern. Das System akzeptierte das auch irgendwelchen Gründen nicht.

Nach ca. einer Woche rief mich eine Mitarbeiterin der Deutschen Bank an und fragte nach, ob ich den Antrag ausdrucken konnte.
Ich verneinte und sie sagte mir zu, den Antrag postalisch auf den Weg zu bringen.

Als ich nach weiteren zwei Wochen immer noch keinen erhalten hatte, setzte ich mich mit dem Telefon-Support in Verbindung.
Antwort: Sie hätten zum Jahresende immer viel zu tun und es könnte sich somit noch hinziehen. Bei Nichterhalt sollte ich mich doch nach Ablauf der nächsten 10 Werktage nochmals melden. Natürlich. Ich rufe gern an und bin natürlich auch gerne der Bittsteller. Die alte Leier: Welche Firma hat nicht gerade viel zu tun? Unmotiviert, den Neukunden nicht zu respektieren: Mitunter das blödeste, was man als Firma oder Bank machen kann. Leider gibt es solche Abwimmel-Augusts mehr als man sich wünschen würde. Denen es schlichtweg wurscht ist, ob "ihre" Bank nun fünf Neukunden mehr gewinnt oder eben nicht. Wenn ich als Neukunde nicht gewünscht bin, dann lasse ich es eben.

Denn: Klappt es anfangs schon nicht, das zeigen mir meine langjährigen Erfahrungen, dann wird das auch später nichts mehr. Weils einfach an der Grundstruktur in solchen Betrieben mangelt. Der eine fühlt sich unterbezahlt, der andere ist sauer, weil zum neuen Arbeitsplatz die halbe Republik durchquert werden muß, der andere wiederum, weil er Hotlinedienst schieben muß, wobei er sich sowieso nirgends und überall nicht auskennt usw. Alles Faktoren, die offenbar im Bankensektor zunehmend eine große Rolle spielen. Ebenso wie der Arbeitsplatzabbau z.B. bei der Commerzbank.

Und weiter gehts: Der Mitarbeiter kam gleich gar nicht auf die Idee, meine Daten zu erfragen und im System nachzusehen. Schließlich rufe ich ja an, um mich erneut vertrösten und hinhalten zu lassen..... Die Hotlines heutzutage sind oftmals, mit Verlaub "Heiße Scheiße" und vielfach können Sie in die Tonne getreten werden.

So blieb es mir bis heute erspart, dort Kunde zu werden. Und es zeigt sich wieder, daß vielleicht noch das Produkt überzeugt, jedoch der menschliche Part oftmals versagt und letztendlich viele Kleinigkeiten den Ausschlag geben, ob eine Geschäftsbeziehung zustandekommt oder eben nicht.

Als Sachbearbeiter kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Hätte mein Chef so etwas mehrmals mitbekommen, wäre ein Rapport bei ihm sicher unumgänglich gewesen. Was helfen gute Ansätze, wenn sie hinterher nicht umgesetzt werden?

Ich für meinen Teil werde dort keinen Antrag mehr stellen.

Dabei hatte ich ein gutes Grundgefühl. Eine Depotwechselprämie von bis zu 500 Euro (allerdings max. 0,5 % vom Depotwert) und ein kostenloses Depot und Depotkonto lockten (Mindesteinzahlung 5.000 Euro). Der Mindestpreis fürs Depot pro Transaktion beträgt aber doch eher happige 8,90 Euro und es werden zusätzlich 0,25 % bei einem Direct Trade fällig (börsengehandelt und außerbörslich). Haltezeit von 1 Jahr ist zu beachten. Für uns wäre vor allem die Depotübertragsprämie interessant gewesen, weniger der Onlinekauf oder -verkauf.

Noch dazu hatten wir auch noch ins Auge gefasst, für unsere Kinder Depots zu eröffnen. Nun werden wir uns eben erneut umsehen müssen. Darum: Nicht ärgern, nur wundern.

Die comdirect bietet sog. Junior-Depots an. Mal sehen, welche Bedingungen damit verknüpft sind.

Mehr als zwei Sterne sind nicht mehr drin. Und diese auch nur für das Depot und das begleitende Übertragsangebot.

Es zeigt sich wieder, daß vieles, was auf Papier geschrieben steht, an Unzulänglichkeiten bei der Ausführung scheitern kann.
Der Mensch ist das Problem.......





Depot beantragenKonditionen




gute EmpfehlungMaxblue (Deutsche Bank) Erfahrungsbericht #1   von  am


4

Depot - Maxblue Depot - umfangreiche Erfahrungen


Ende Dezember 2014 lockte mich Maxblue (Online-Investment-Plattform der Deutschen Bank) mit einer in der Höhe noch nie da gewesenen Depotwechselprämie (bis zu 2.500 Euro). Dieser Versuchung konnte ich nicht widerstehen, obwohl ich in der weit zurückliegenden Vergangenheit mit dieser Bank immer wieder die negativsten Erlebnisse (insbesondere im menschlichen Bereich) machen durfte. Der Deutsche Bank Werbeslogan lautete „Leistung aus Leidenschaft“. Ich persönlich empfand anders: Leistung die Leiden schafft. Jedoch dachte ich wie immer positiv und eine zweite Chance sollte eingeräumt werden.

So einfach geht’s:
Den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag zur Depoteröffnung per Videolegitimation oder als PostIdent über eine Filiale der Post legitimieren und zusenden oder alles direkt bei der Deutschen Bank erledigen. Dann wird das maxblue Depot umgehend aktiviert und alle erforderlichen Zugangsinformationen übermittelt.

Prämienbegünstigt sind Wertpapiereingänge und übertragene Kontoguthaben.
Die Mindestanlagedauer beträgt ein Jahr. Marktwertveränderungen oder ein Verkauf der übertragenen Wertpapiere und die Umschichtung in andere Anlagen bei der Deutschen Bank berühren den Prämienanspruch nicht.
Die umfangreichen Bedingungen zur Prämienzahlung (insbesondere bei Geldüberträgen) gilt es VORHER genauestens zu studieren, um spätere Überraschungen zu vermeiden.

WICHTIG:
Die Prämienzahlung unterliegt der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Hierzu gehen die Meinungen in der (steuerlichen) Fachwelt auseinander. Die Experten der Commerzbank fragen individueller nach:

Welche steuerlichen Auswirkungen ergeben sich? Die Prämienzahlung für einen Übertrag von Depotwerten ist steuerfrei, sofern sämtliche in einem Kalenderjahr bezogenen „sonstigen Einkünfte“ (§ 22 Nr. 3 EStG) weniger als 256 Euro betragen. Andernfalls ist eine Angabe in der persönlichen Einkommensteuererklärung notwendig. Die Prämienzahlung für den Übertrag von neuen Geldern zur unmittelbaren Investition in Depotwerten unterliegt grundsätzlich der Kapitalertragsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag hierauf und gegebenenfalls Kirchensteuer, sofern nicht zum Beispiel eine Verrechnung mit einem Freistellungsauftrag bzw. sonstigen Verlusten erfolgen kann.

Die Deutsche Bank geht sinnvoller Weise dieser Problematik aus dem Weg und führt die pauschalen Steuern mit Abgeltungscharakter direkt an das Finanzamt ab. Zu oft stand dieses Institut im negativen Brennpunkt der (Steuer-)Behörden.

Die Prämienzahlung erfolgt (lt. Expose) innerhalb von zwei Wochen, nachdem die prämienbegünstigten Wertpapiere auf das maxblue Depot des Kunden bei der Deutschen Bank eingebucht wurden. In der Praxis sah es ganz anders aus. Die Prämienzahlung wurde verschleppt und am Telefon wurde mir im unfreundlichsten Ton erklärt, dass die Bedingungen sich geändert hätten.
Ergo: Schriftliche Beschwerde. Die Prämie wurde mir daraufhin (versehentlich) zweimal gutgeschrieben. Kurz vor Ende der Haltedauer kam dann ein Schreiben bezüglich der Rückforderung.

Maxblue ermöglicht privaten Anlegern bereits seit 2001 Wertpapiere direkt und selbstgesteuert zu handeln. Das erklärte Ziel ist es, sowohl Wertpapier-Einsteiger als auch erfahrene Anleger auf dem Weg zu einer Anlage-Entscheidung zu begleiten. Den Kunden stehen die aktuellsten Informationen und die neuesten Trends rund um das Thema Wertpapiere zur Verfügung – zum Beispiel mit fundierten Analysen der Deutschen Bank und dem Know-how der Börsen-Profis, Investmenttrends und den meistgehandelten Wertpapieren. Maxblue erhebt den Anspruch, Geldanlagen transparent zu machen und für Kunden zu vereinfachen – dafür werden Leistungen und Produkte ständig weiterentwickelt.

ANMERKUNG: Vergleichbare Leistungen gehören auch bei S-Broker, ING Diba, Comdirect und Consorsbank längst zu den Standards.

Depotführungskosten gibt es keine. Ohne wenn und aber.

Im Jahr 2015 betrug die Mindestprovision 7,90 Euro und die Maximalprovision 39,90 Euro bei Transaktionen. Aktuell erfolgte eine moderate Anpassung: 0,25 % Provision vom Orderwert mindestens 8,90 Euro und max. 49,90 Euro, Fremdkosten werden, wie allgemein üblich, zusätzlich berechnet (z.B. Xetra). Außerbörslicher Handel (Direct Trade) ist möglich.


Maxblue bleibt wohl ganz bewusst geringfügig unter den Kosten der schärfsten Konkurrenten. Es werden Rabatte für Vieltrader von bis zu 20% auf die regulären Orderprovisionen gewährt. Rabattberechtigt sind Kunden, die innerhalb von sechs Monaten eine Mindestanzahl an Wertpapier-Transaktionen über ihr maxblue Depot tätigen. In den darauffolgenden sechs Monaten erhalten sie dann den entsprechenden Rabatt:

Qualifizierungsphase Rabattphase

ab 125 Transaktionen in 6 Monaten 10% Rabatt in den folgenden 6 Monaten
ab 250 Transaktionen in 6 Monaten 20% Rabatt in den folgenden 6 Monaten


MEIN FAZIT:

Anfang 2016 kündigte ich nach der Haltefrist und kehrte zu meinem früheren Broker zurück. Unerwarteter Weise kam, von der für mich zuständigen Filiale, ein besorgter Anruf von einer freundlichen (!) Mitarbeiterin bezüglich meiner Kündigung. Erst vor kurzem hatte sie mich erneut kontaktiert, um sich in Erinnerung zu bringen.

Immer wieder mal probiere ich gerne, mir noch unbekannte Anbieter, im Zusammenhang mit (Neu)Kundenaktionen aus. Die Geldprämie bei maxblue beträgt je Kunde insgesamt maximal 2.500 Euro. Der Maximalbetrag von 2.500 Euro ist erreicht, wenn die Summe aller bisher an den Kunden geleisteten Prämienzahlungen ab dem 1. Januar 2014 diesem Betrag entspricht. Offen gesagt bin ich froh darüber, dass ich durch diese Regelung nicht erneut in Versuchung gerate, zur Deutschen Bank zu wechseln.

Rein sachlich gibt es keine negativen Aspekte. Einen (emotional eher 2) von den maximalen 5 Sternen will ich jedoch wegen wiederholten, schlechten Umgangsformen und bornierter Haltung mancher Mitarbeiter abziehen. Insbesondere, weil mir das bei der Konkurrenz noch nie widerfahren ist! Ganz klar, wie immer und überall: "DIE" Deutsche Bank gibt es nicht, sondern immer nur den einzelnen Angestellten. Allerdings sehe ich aus meiner Perspektive, dass dort ein ganz bestimmter Menschenschlag herangezogen und trainiert wird.

Tja, was willst'e machen, der Fisch stinkt vom Kopf her.





Depot beantragenKonditionen




Hinweise zu ihrem Erfahrungsbericht.


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