Erfahrungen und Bewertungen mit Flatex / FinTech Group Bank AG. Lesen Sie die Meinung der Kunden zum Depot.

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Erfahrungen mit der Flatex (FinTech Group Bank AG)Bewertung 2 Sterne

Erfahrungen zur Flatex (FinTech Group Bank AG). Welche Meinung haben die Kunden?

Aktuell liegen 4 Berichte und Erfahrungen zur Flatex (FinTech Group Bank AG) vor. Die Bank wurde im Durchschnitt mit ∅ 2.3 Sternen (max:4, min:1) bewertet.
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Flatex (FinTech Group Bank AG)

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Konto wenig empfehlenswertFlatex (FinTech Group Bank AG) Erfahrungsbericht #4   von  am


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Depot - Depotwechsel wegen Preispolitik


Als Leser von Finanztest sehe ich mich gut für die Entwicklungen und Anlagemöglichkeiten der Zukunft gewappnet. Natürlich muß man nicht alle Ratschläge als bare Münze nehmen, die einem vor die Linse kommen. Denn man kennt sich ja selbst am besten und weiß, welche Risiken und Zumutungen man hinzunehmen bereit ist. Meine Liste an Banken, die den Kunden seit 2015 Zumutungen an Gebührenerhöhungen, massive Serviceeinschränkungen mit erheblichen Erreichbarkeitsdefiziten, Filialschließungen usw. wird nun um Flatex ergänzt, die sich von einem Mittelfeldplatz auf die No.1. "hervorarbeitete". Die Goldene Himbeere für nichts sozusagen. Erschreckend ist, daß diese Liste an Negativbeispielen immer länger wird und die positiven an zwei Händen abzuzählen ist. Bald bleibt nur noch eine Hand......

Es geht nur noch um Kostendeckung, um Absicherung der Pfründe. Wenn ich das so mal schreiben darf. Aber in Bezug auf diese Vorgehensweise fällt mir jetzt abrupt keine andere Ausdrucksweise ein. Statt ihre Marktmacht auszunutzen, um endlich mal der EZB mit ihrer unsäglichen Zinspolitik einen oder mehrere Torpedo vor den Bug zu jagen. Nach dem Motto: Wenn ihr uns und unsere Kunden schon so absaufen lasst, dann ziehen wir euch auch mit in die Tiefe. Aber nichts, gar nichts kam von den Kreditinstituten dazu. Selbst ein Hr. Söder hat nichts als nur Symbolpolitik auf Lager.

Am 04. Februar 2020 beantragte ich nun einen Depotwechsel mit Depotschließung bei Flatex. Meine Erfahrungen für solche Depotüberträge halten sich in Grenzen. Allerdings dauerte es bei mir bisher nie länger als drei Wochen, bis die Bestände im neuen Depot auftauchten. Nicht so bei Flatex. Nachdem offenbar viele Kunden Wind davon bekamen, daß die Bank ab März 2020 saftige Gebührenerhöhungen einführt, haben anscheinend viele die Reißleine gezogen und ihre Konten/Depots gekündigt. Kein Wunder: Unnötige Depotgebühren schmälern den Zuwachs an Geldvermögen genauso wie horrende Orderkosten.

Die Bearbeitung dieser offenbar sehr hohen Anzahl an Überträgen nähme Zeit in Anspruch, wie mir die Telefonhotline bestätigte. Ich ging bisher davon aus, daß max. 6 Wochen ausreichten müßten, um eine solche Depotübertragung in die Wege zu leiten. Ich glaube auch, daß der Gesetzgeber diese Frist als Maximum vorgeben hat. Flatex meint aber jetzt, daß sie u.U. auch 10 Wochen oder gar noch länger Zeit hätten.

Seit Oktober 2019 fallen Negativzinsen für Guthaben auf dem Verrechnungskonto in Höhe von 0,5 % an. Die Depotgebühr von 0,1 % pro Jahr werde "monatlich auf Grundlage des Kurswerts der verwahrten Wertpapiere zum jeweiligen Monatsultimo ermittelt und mit einem Anteil von 1/12 von 0,1 % bewertet, so der Wortlaut im ab März 2020 gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis. Angeblich wäre das den Anlegern bereits im Dezember 2019 so mitgeteilt worden. Ein Kunde, der im Schnitt Wertpapiere im Wert von 100.000 Euro in seinem Depot lagert, muss somit mit einer Zusatzbelastung von 100 Euro pro Jahr rechnen. Da Flatex die Gebühr abhängig vom Depotvolumen berechnet, steigt dieser Betrag proportional mit zunehmenden Depotvolumen! Die Bank ist somit künftig indirekt an den Kursgewinnen ihrer Kunden beteiligt.

Es ist daher sehr zu empfehlen, regelmäßig seine Depots und Konten zu prüfen und keine Scheu zu zeigen, die Bank zu wechseln. Banken, die bisher kostenlose Girokonten anboten wie z.B.die Sparda-Bank München kassieren ab 01. April 2020 1,90 Euro Gebühr für das Onlinekonto. Selbst die ING-Diba hat nun als einer der bisher ganz wenigen Banken ohne Kontoführungsgebühr an der Preisschraube gedreht und verlangt nun 4,90 Euro pro Monat, gültig ab 01. Mai 2020. Die letzten "Mohikaner" mit kostenlosen Girokonten werden immer weniger und sterben aufgrund der unsinnig langen, verbraucherschädlichen Geschäftspolitik vor allem für die Bürger in Deutschland bald aus.

Ich werde als Konsequenz daraus meine diversen Depots und Cashkonten auf eine, max. zwei Banken konzentrieren. Bei den Girokonten sind hier die PSD-Banken zu nennen, die sich bisher vom Markt abkoppeln und noch einigermaßen kundenfreundlich agieren. Und bei den Depots kann ich die comdirect empfehlen, mit Abstrichen die Consors Bank und die NIBC. Bei der letztgenannten sind die Orderkosten aber nicht ohne.

Vielleicht eröffne ich auch bei der DKB noch ein Depot. Über die Kosten weiß ich noch zu wenig. Da werde ich mich noch informieren.



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Konto wenig empfehlenswertFlatex (FinTech Group Bank AG) Erfahrungsbericht #3   von  am


1

Depot - unzufrieden mit Kundendienst


Ich bin seit einigen Jahren Kunde bei flatex, war anfangs auch zufrieden, so dass ich Neukunden gewinnen konnte. Seit mindestens einem Jahr sind wir dermaßen unzufrieden, dass sich sowohl die ehemaligen Neukunden als auch ich uns gezwungen sehen, die Geschäftsbeziehung zu lösen. Nicht nur die Preise, die Abrechnungen, die Zeitverzögerungen und die Minuszinsen zerren am Geduldsfaden: Der KundenSERVICE (der sich übrigens fürstlich entlohnen lässt) - ist sowohl telefonisch als auch per Email im äußersten Maße inkompetent, um andere Begriffe zu vermeiden. Episode: Per Email bestellte HV-Eintrittskarten werden nicht zugestellt. Die Identität wurde nachgewiesen, ich habe eine handschriftliche Bestellung unter Angabe meiner KUNR gemailt. Während eines Telefongespräches wurde die Aufteilung des Aktienbesitzes für die HV- Einladung besprochen. Ein Geburtsdatum wurde nachgereicht - von einer Emailadresse, die flatex bekannt ist. Und selbst wenn nicht und selbst, wenn ich mich nicht legitimiert hätte; die Einladungen sollten an meine bei flatex hinterlegte postalische Anschrift geschickt werden. Das ist doch keine komplizierte Aufgabe. Das muss doch machbar sein. Es fällt mir äußerst schwer, höflich und sachlich zu bleiben.
Bei einem der o. g. weiteren Aktionäre wurde dieses Jahr von 2 online bestellten Karte nur 1 zugestellt. Was hier das Problem ist, ist noch nicht bekannt. Im vergangenen Jahr hat der Kundenservice eine falsche Auskunft gegeben und beide Karten gingen an die Postadresse statt an die Aufenthaltsanschrift. (Es müssen erst die Stammdaten online geändert werden, um Post an die Urlaubsadresse zu erhalten.) Potentielle Kunden weise ich gern darauf hin, dass der Begriff SERVICE und flatex nicht zusammenpassen.
Wer ausschließlich Trader ist und kein Investor, den sollte das nicht stören; aber mir/uns ist ein Kundendienst wichtig, der nicht nur kassiert, sondern auch leistet und somit den Namen Service auch verdient.



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Konto ist gutFlatex (FinTech Group Bank AG) Erfahrungsbericht #2   von  am


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Depot - schnell erreichbar, Minuspunkt für iTAN-Card und Negativzinsen


Musste heute die Hotline in Anspruch nehmen. Derzeit, siehe DKB Berichte ein leidiges Thema im Umfeld deutscher Banken. Umso überraschter war ich, dass ich nicht in der Warteschleife bei Flatex gelandet bin. Die Vorselektion per Telefoncomputer macht es dem Support leicht. Ich hatte sofort eine kompetente Frau am Telefon, die mein Problem schon kannte. Der Grund meines Anrufes. Ich hatte die iTAN-Card verlegt und benötige eine neue. Ärgerlich, dass mir das gerade nach der Überweisung von 20.000 Euro auf das Verrechnungskonto passiert ist. Jetzt schlummert das Geld da und wie bekannt, berechnet Flatex Negativzinsen. Ich hoffe, die TAN-Card jetzt schnell zu erhalten. Pluspunkt für die sofort erreichbare Hotline. Minuspunkte für die iTAN-Card an sich, die nicht mehr zeitgemäß ist und die Negativzinsen.





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gute EmpfehlungFlatex (FinTech Group Bank AG) Erfahrungsbericht #1   von  am


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Depot - Negativzins ist überzogen, sonst günstiger und guter Broker


Neben der OnVista Bank (zwischenzeitlich zur Comdirect / Commerzbank gehörend) ist Flatex einer der Onlinebroker, die vorne liegen, wenn es um niedrige Ordergebühren geht.

Die Börsenkurse sind weltweit auf dem Rückzug, die Bären haben die Überhand gewonnen. Das liegt nicht einzig und allein an den USA. Aber größtenteils. Einen künstlich heraufbeschworenen Handelskrieg mit China anzuzetteln, zeugt einzig und allein davon, daß dieser "Präsident" und Selbstdarsteller von internationalen Zusammenhängen wenig bis gar keine Ahnung hat. Es ist zutiefst bedauernswert, daß gewachsene Bündnisse und Partnerschaften durch solch einen Selbstdarsteller und Möchtegern außer Kraft gesetzt werden können.

So ist der Dax im Zuge des angezettelten Abschwungs von über 12.800 Punkten und noch mehr auf ca. 10600 Punkten runtergerauscht. Ungefähr auf dem Stand von 2016.

Als Aktionär muß man das aushalten. Und versuchen, günstige Einstiegskurse zu nutzen.

Deshalb entschloß ich mich kürzlich, ein Angebot von Flatex zu nutzen und dort erneut nach 2015 ein Depot zu eröffnen.

Das Schmankerl:

Die Ordergebühr ist für sechs Monate auf sagenhaft günstige 3,80 Euro (PLUS Fremdspesen) festgelegt. An diese Taxe kommt kein anderer Broker ran. Hohe Gebühren schmälern naturgemäß die Rendite. Jeder Anleger sollte hier versuchen, zu sparen und möglichst die Angebote der Broker nutzen. Es gibt einige Onlinebroker, die mitunter 9,90 Euro plus Spesen oder teils sogar noch mehr pro Order verlangen.

Die Onlineeröffnung ging ruckizucki und die Unterlagen druckte ich mir aus. Mit denen marschierte ich dann zur Postfiliale und legitimierte mich per Personalausweis. Innerhalb zwei Wochen erhielt ich die Bestätigung für die Kontoeröffnung mit Kunden-Nummer, Telefon-Passwort, iTAN-Card ...

Das besondere bei der iTAN-Card ist, daß man mehrere Codes hintereinander eingeben muß (meist drei). Die nur gekoppelt miteinander zur Ausführung einer Order führen. Fehlt eine dieser drei geht nichts. Bei anderen Banken reicht hier meist eine Zahlen- oder Buchstabenkombination. Hier ist es eine Mischung aus beiden, die ein höheres Sicherheitsniveau suggerieren.

Aufpassen muß man allerdings beim Cashkonto. Wer dort ein Guthaben liegen hat, wird von Flatex übers Jahr gesehen mit 0,4 % Negativzins bedacht. Die Bank ist somit eine der wenigen mir bekannten, die diesen Strafzins der EZB an ihre Kunden 1:1 weitergibt.

Ansonsten kann man dort alle erdenklichen Aktien, Fonds und ETF kostengünstig handeln. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, habe ich gleich eine Watchlist erstellt. Unter dem Reiter "Handel" ist sie jederzeit abruf- und ergänzbar.

Telefonisch ist die Bank gut erreichbar. Das ist schon ein großer Pluspunkt. Wer schon mal mit anderen Onlinebanken zu tun hatte, weiß, wovon ich spreche. Da gibt es welche, die sich nach allen Himmelsrichtungen ausrichten, nur nicht nach dem Kunden.

Bei Flatex ist es auch möglich, einen Lombard- und Policenkredit abzuschließen. Oder über den Partner Zinspilot Tages- und Festgelder bei ausgesuchten europäischen Kreditinstituten anzulegen. Ob die zwischenzeitlich nur noch geringfügig höheren Zinssätze das damit verbundene höhere Anlegerrisiko rechtfertigen, muß jeder für sich selbst entscheiden.

Flatex bekommt 3,5 Punkte. Eigentlich wären es 4,5. Aber der Negativzins kostet einen. Diese Regelung halte ich für absolut überzogen. Weil nicht der Bankkunde das Zinsdesaster verursacht hat, sondern einzig und allein Banker, die dafür bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.





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Bewertung Flatex (FinTech Group Bank AG).


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