Postbank Girokonto Direkt, Giro Plus, Giro Extra Plus, Kosten und Gebühren. 1,00 % Sonderzinsen auf Tagesgeld

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Beim Postbank Girokonto in den Kontomodellen Giro Direkt, Giro Plus, Giro Extra Plus und Giro Start Direkt handelt sich jeweils um ein Girokonto mit angeschlossenem Tagesgeldkonto. Beim Girokonto mit der an sich komfortablen Option, bestehendes Guthaben unkompliziert auf dem Tagesgeldkonto zu parken, ist die Sparkomponente derzeit komplett zu vernachlässigen. Auf dem Tagesgeldkonto fallen nur Mini-Zinsen an.

Postbank Giro Direkt, Giro Plus und Giro extra plus

Im Folgenden die Hauptunterschiede bei Preisen und Gebühren der angebotenen Girokonten. Das Giro Extra Plus ist gebührenfrei ab 3.000 € Gehaltseingang pro Monat (sonst 10,90 Euro).

Giro DirektGiro PlusGiro Extra plus
Kontoführung1,90 € / Monat4,90 € / Monat0,00 €
Bargeld am Schalter1,50 €0,00 €0,00 €
beleghafte Aufträge1,50 €0,99 €0,00 €
Dispozinsen10,55%10,55%8,68%
VISA-Gebühr p.a.29 €29 € (1. Jahr frei)0,00€
Kontoauszugsdrucker (je Auszug)0,50 €0,00 €0,00 €
Extraskostenloses Wertpapierdepot, Postbank Card GOLD, Select-Kunden-Status, bis 150 Euro Prämie (*)

 

Tagesgeldkonto – 1,00 % Sonderzinsen ab 01.10.2019

Die Postbank startete am 01.10.2019 eine Sonderzinsaktion. Eröffnen Sie ein Postbank Giro direkt zusammen mit einem Tagesgeldkonto, erhalten Sie als Gironeukunde 1,00 % Zinsen für Tagesgeldguthaben bis maximal 20.000 Euro. Verbunden ist die Sonderverzinsung mit einer Zinsgarantie über 6 Monate. Höhere Anlagebeträge und Tagesgeldguthaben von Bestandskunden verzinst die Postbank nur mit 0,01 %.

Bedingungen für 1,00 % Zinsen:

  • Eröffnung eines Postbank Girokontos im Zeitraum 01.10.2019 – 31.12.2019
  • Kontoinhaber ist volljährig
  • Neukunden, welche 12 Monate kein Giro bei der Postbank geführt haben.
  • Das Giro ist als Gehaltskonto inkl. Vorlage des Arbeitgeberanschreibens zu eröffnen.
  • Aktion gilt für folgende Girokontomodelle der Bank: Giro direkt, Giro Plus und Extra Plus, nicht für Giro Start Direkt als Jugendkonto.

Fazit: Wer in Zeiten niedriger Sparzinsen bereit ist, sein Gehaltskonto zu wechseln, findet bei der Postbank ein gutes Angebot für max. 6 Monate. Zu bedenken ist, dass nur das Postbank Giro Extra Plus für Besserverdiener ab 3.000 Euro Nettoeinkommen im Monat ohne Kontoführungsgebühren auskommt – siehe unsere Tabelle zu den Gebühren.

Rechenbeispiel: Schöpfen Sie den maximalen Anlagebetrag von 20.000 Euro für die Tagesgeldanlage mit Sonderzinsen aus, erzielen Sie einen Zinsertrag von 100 Euro. 1 Jahr Kontoführungsgebühren von 4,90 Euro für das Giro Plus machen schon 58,80 Euro.

Lohnt sich die Aktion?
Wer zur Zeit ein gebührenfreies Giro wie DKB Cash, ING Giro oder comdirect Giro nutzt, sollte wegen der Sonderzinsen nicht zur Postbank wechseln.
Tagesgeld Vergleich

Postbank Giro Direkt ist die beste Wahl für Normalverdiener.

Für viele die beste Wahl und das günstigste Postbank Giro (1,90€ / Monat) ist das Giro Direkt. Gerade junge Leute zahlen fast alles mit Girocard oder Kreditkarte und heben sehr selten Bargeld ab. Der Bargeldbezug am Schalter kostet 1,50 Euro Gebühr, wie auch das Einreichen von Belegen (Überweisungen) in der Filiale.

Postbank Giro direkt Pro & Kontra

  • Filialnetz mit Vor-Ort-Service, kostenlos Bargeld mit der Girocard an 10.000 Geldautomaten über Cashgroup und seit 01.02.2019 auch an 675 Automaten von Cardpoint
  • 1,90 Euro / Monat Kontoführungsgebühr sind akzeptabel
  • für Studenten und Auszubildende ohne Kontoführungsgebühr
  • Fingerprint Freigabe von Überweisungen am iPhone, schnelle Onlinelegitimation per Videoident
  • Visa Card kostet 29 Euro / Jahr, erstes Jahr frei
  • beleghafte Vorgänge in der Filiale, Bargeld am Schalter in der Filiale und Nutzung Kontoauszugsdrucker kosten extra (siehe Tabelle)
  • relativ hohe Dispozinsen und Überziehungszinsen

letzte Aktualisierung: 01.10.2019

Gibt es eine kostenlose Kreditkarte?

Seit 01.11.2016 sind 29 Euro im Jahr für die Visacard zu zahlen (Ausnahme Extra Plus). Das erste Jahr bleibt immer beitragsfrei. Junge Kunden bis 27 Jahre zahlen nur 5 Euro / Jahr für die VISA oder wahlweise Mastercard®. Für das Bezahlen mit der Postbank Kreditkarte im Nicht-EU-Ausland, zum Beispiel in einem Urlaub in der Schweiz, werden satte 1,85 % Auslandseinsatzentgelt erhoben. Beim Consorsbank Girokonto sind es 1,75 %. Bei den Kreditkarten zum Wüstenrot Top Giro oder zum Commerzbank Girokonto fallen hingegen nur 1,50% Auslandseinsatzentgelt an.

Mit der Android-App ist das bargeldlose Bezahlen über NFC beim Einkauf möglich. Der Betrag, ab dem eine zusätzliche PIN oder Fingerprint Eingabe notwendig ist, kann der Einzelhandel selbst festlegen. Oft liegt die Grenze bei 25 Euro.

Fazit: Kunden, die weniger als 3.000 Euro Geldeingang als Lohn / Gehalt vorweisen und so nicht das Kontomodell „Giro Extra Plus“ nutzen können, müssen min. 1,90 Euro / Monat Kontoführungsgebühr für das Giro Direkt zahlen (Ausnahme Auszubildende und Studenten). Wenn Sie keine Belege einreichen und den Kontoauszugsdrucker verbunden mit extra Kosten nicht nutzen, sind 1,90 Euro für eine Filialbank ok. Sparkasse und Volksbank sind nicht günstiger.

Die Vorteile der Postbank liegen im großen Filialnetz mit gutem Beratungsservice und der Möglichkeit gebührenfreier Einzahlungen. Die Verzinsung für Tagesgeldeinlagen ist zu vernachlässigen. Positiv ist die gute Bargeldversorgung. Kunden können innerhalb der Cash Group (auch Deutsche Bank, Norisbank, Commerzbank), bei vielen Shell Tankstellen, bei den Postbank Finanzcentern an 675 Automaten von Cardpoint (ab 01.02.2019) und eigenen Filialen der Post kostenlos Bargeld mit der Girocard abheben.

Leider bisher keine Lösungen im Bereich Mobiles Zahlen mit dem Smartphone. Die Sparkassen, wie auch die VR-Banken haben seit August für Android-Smartphones eigene Apps am Start. Die Postbank unterstützt kein Google Pay und auch für Apple Pay sieht es bisher nicht nach einer Kooperation aus. Für wenn das Bezahlen mit dem iPhone oder einem Android Handy wichtig ist, dem ist das N26 Girokonto zu empfehlen.

ErfahrungenAntrag Postbank Giro Direkt

Alternativen?
Keine Kontoführungsgebühr und kostenlose Kreditkarte? Ja, bei der DKB kein Problem. Lesen Sie unseren Test zum DKB Cash.

Girokonto Vergleich

Postbank Giro Plus – gebührenfreie Bargeldbezüge am Postbank-Schalter.

Beim Giro Plus entfiel die Gebührenfreiheit bei 1.000 Euro Gehaltseingang pro Monat schon Ende 2016. Die Gebühren für die Kontoführung betragen einheitlich 4,90 Euro. Die VISA bleibt ein Jahr lang gebührenfrei, kostet dann 29 Euro im Jahr. Vorteilhaft ist das gebührenfreie Abheben von Bargeld an Cashgroup Automaten und am Schalter des jeweiligen Finanzcenters, ein Vorteil zum Giro Direkt, wo Bargeldbezüge am Schalter kostenpflichtig sind.

 Giro Plus eröffnen

Postbank Giro extra plus – keine Kontoführungsgebühr für Besserverdiener.

Nur für Kunden, die monatlich mehr als 3.000 Euro Gehaltseingang aufweisen können, gibt es noch eine gebührenfreie Kontoführung. Das Postbank Giro extra plus ist bis zu dieser Grenze gebührenfrei. 10,90 € / Monat betragen die Kontoführungsgebühren für Kunden mit weniger als 3.000 Gehaltszahlung pro Monat. Zu bemerken ist noch, dass die VISA-Card bei diesem Kontomodell ohne Jahresgebühr inklusive ist und der Dispozinssatz mit 8,68 % p.a. niedriger ist als beim „normalen“ Giro Plus. Zudem gibt es neben kostenlosem Wertpapierdepot die Postbank Card GOLD, die zum Cashback beim Reiseanbieter Splendia berechtigt. Weiterer Vorteil ist der automatische Status als „Select-Kunde“. Damit erschließen sich für Extra Plus Kunden eine Reihe von Zusatzleistungen z.B. einmalig kostenloser Schlüsseldienst.

Unser Tipp:

Das Postbank Giro Extra Plus lässt sich als Gemeinschaftskonto eröffnen. Dabei erhalten die Ehepartner (müssen nicht den gleichen Namen führen) separate Karten und können unabhängig voneinander Geld abheben und Transaktionen ausführen. Auch beim Gemeinschaftskonto genügen 3.000 Euro Geldeingang pro Monat, um das Konto gebührenfrei führen zu können. Gehen beide Gehaltszahlungen auf dem Giro Extra Plus Konto ein, sollten die 3.000 Euro „machbar“ sein.

 
Giro Extra Plus eröffnen

Welches Postbankkonto als Student oder Auszubildender?

Keine Kontoführungsgebühren für junge Leute in Ausbildung oder Studium beim Giro Direkt. Kann über die Ausbildung ein Nachweis erbracht werden, berechnet die Bank keine Kontoführungsgebühr. Damit schließt sich eine Lücke, denn das ebenfalls kostenlose Giro Start Direkt gilt nur für junge Leute bis 22 Jahre. Jetzt bietet sich auch Studenten und Azubis ab 22 Jahren eine kostenlose Kontovariante bei der Postbank.

Postbank Giro Start Direkt – Jugendkonto

Giro Start Direkt Postbank für Kinder und JugendlicheFür minderjährige Kinder und Schüler ab 12 – 22 Jahren kann das „Giro start direkt“ als Jugendkonto unter Vollmacht der Eltern als erstes Girokonto für Kinder beantragt werden.

Bargeld kann mit einer Girocard abgehoben werden. Ab 14 Jahren kann eine VISA Prepaid Karte (max. 500 Euro Ladebetrag) beantragt werden, die allerdings 29 Euro im Jahr kostet. Das erste Jahr entfällt die Gebühr für die Prepaid-Visa. Ab 18 Jahren ist für Schüler und Studenten ein Dispo möglich. Bei gemeinsamen Sorgerecht erfolgt die Kontoführung unter Vollmacht der gesetzlichen Vertreter, die zusammen mit dem Kind das Postidentverfahren zur Legitimation des Postbank Giro Start direkt durchführen müssen.

Antrag Giro Start Direkt
 

Konditionen Postbank Giro Direkt im Detail:

  • Filialen:ca. 850
  • Gebühren Girokonto:
  • Mindestgeldeingang: –
  • Zinsen Giro: 0,00%
  • Zinsen Tagesgeld: 0,01%(*)
  • Banking: App, mTAN, HBCI, Fingerprint
  • Kreditkarte: Visa 29 €/Jahr
  • Auslandseinsatzentgelt: 1,85 %
  • Prämie: –
  • Bargeld: Postbankfilialen und cash group

 

Erfahrungen mit der Postbank

Erfahrungen zur Postbank.

Bewertung 1 SternAktuell liegen der Redaktion 110 Berichte und Erfahrungen zur Postbank vor. Die Bank wurde im Durchschnitt mit ∅ 1.3 Sternen (max:4, min:1) bewertet. Im Folgenden die prozentualen Anteile der positiven, neutralen und negativen Bewertungen auf Basis von Sternchen.

positiv
5%
neutral
13%
negativ
83%
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